14 Jun

Sommersonnenwende

geschrieben von Tanja Dreeßen

Der Sommer entfaltet sich gerade tausendfach, alles zeigt sich in den prächtigsten Farben und Formen. Das Gras ist kräftig und hoch, bald gibt es eine Fülle von frischen Früchten.

Ist die Schafskälte (zwischen dem 10.-14.Juni) überstanden, zeigt sich in Bezug auf die Ernte, wie wichtig eine gute „Balance“ ist und das Thema dieser Zeit ist das Gleichgewicht zwischen starken unterschiedlichen Kräften: Es muss genügend Wasser geben, aber nicht zu viel, damit die Ernte nicht wegschwemmt. Auch die Sonne wird benötigt, nur nicht so viel, dass alles vertrocknet. Eine alte Bauernregel besagt: „Vor Johanni (24.06) bitte um Regen, hernach kommt er ungelegen.
Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er oft das ganze Jahr.“

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28 Apr

„Beltane“/ Walpurgisnacht

geschrieben von Tanja Dreeßen

„Beltane“, auch Walpurgisnacht genannt, ist das große Fest des Lebens und der Liebe.

Es beginnt bei Sonnenuntergang des 30. Aprils und dauert bis zum Sonnenaufgang des nächsten Morgens.

Zu diesem alten Fruchtbarkeitsfest wurde früher gefeiert, dass die Göttin den gehörnten Gott zum Gefährten nimmt und von ihm ein Kind empfängt. Nicht nur der Gott und die Göttin gaben sich der Liebe hin, auch alle Feiernde, sofern sie einen Partner fanden. Das Vieh wurde zwischen zwei Feuern durchgetrieben, um speziell seine Fruchtbarkeit und die Gesundheit zu fördern. Auch die Menschen sprangen über die Feuer, um Kraft zu tanken und um sich zu läutern, Sünden- und Schuldenlast aufzulösen und um ein Gefühl der „Reinigung“ zu erhalten. 

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12 Mär

Frühjahrs-Tagundnachtgleiche/ Ostara

geschrieben von Tanja Dreeßen

„ENDLICH ist es Frühling“ hören wir von vielen Seiten. In den letzten Wochen wurde es stetig heller, zum Teil auch wärmer und Frühlingsboten wie Krokusse, Veilchen und das Scharbockskraut können wir nun auf den Wiesen erblicken, die Bienen wagen ihren ersten Flug. Bei Regen können wir uns erinnern, dass die Erde gut mit Wasser versorgt werden möchte, um die aufkeimenden Samen zu nähren, damit sie wachsen und die Erde durchbrechen können. 

Um den 21.03. herum ist die Zeit der Helligkeit auf 12 Stunden angewachsen, der Tag und die Nacht sind gleich lang.

An dieser Stelle des Jahreskreises geht die dunkle Jahreshälfte in die helle über. Wir können den Energieschub spüren, der aus der Erde von oben ans Licht drängt.

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20 Jan

Lichtmess/ Imbolc

geschrieben von Tanja Dreeßen

In der Nacht vom 1. Februar auf den 2. Februar wird Lichtmess gefeiert, das keltische Imbolc, oder auch das Fest der Brigid.

Trotz noch anhaltender Winterstarre werden Anfang Februar die Tage wieder deutlich länger. Seit der Wintersonnenwende sind 40 Tage vergangen und die Sonne hat sich spürbar von ihrem tiefsten Stand fortbewegt. Sie geht jeden Tag früher auf, die Bäume sprießen und die Vögel singen.

Es ist die Zeit, in der die ersten Tiere aus dem Winterschlaf erwachen und erfreut dürfen wir feststellen, dass auch die ersten Pflanzen aus der Erde sprießen. Wir können Schneeglöckchen und Krokusse sehen. Es ist die Zeit des Keimens, das Leben kehrt zurück, das Licht scheint heller. Es ist eine Zeit des Neubeginns.

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